Wieviel Heimat braucht der Mensch? |
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KonzeptPosted by bad boys, 5/27/02 at 8:58:57 AM. Das Prinzip des Heimatloses ist einfach: für eine Wortspende zum Thema Heimat bekommt person ein Glückskeks mit einer darin eingebackenen Wortspende zum Thema Heimat. Aus der eigenen Wortspende wird wiederum ein Glückskeks gebacken und gelangt so in weiterer Folge anonym an eine fremde Person. Geheime Botschaften werden an wildfremde Menschen verschickt.Vertrieben werden die Lose mittels eines fahrbaren Standls. Dadurch selbst heimatlos, besteht es aus nostalgischen Attributen der Heimat: ein alter Handkarren mit Herd, Nudelbrett, Backoffen, Schreibmaschine, Kochgeschirr, Heferln, Geschirrhangerl und - Kekse! Der Zufall spielt beim Losen zweimal mit: zuerst wird eine Frage gezogen, dann ein Glückskeks ausgesucht. Mit der Gewissenhaftigkeit der eigenen Antwort wird person spätestens beim öffnen des Loses konfrontiert: hoffentlich steht was Gutes drin! So fügt sich der Stand nahtlos ein irgendwo zwischen heimischem Sandlerdasein, generellem Jahrmarktgetummel, und orientalischer Schreibstube. Flüchtig daheim.
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